Wir finden den passenden Fachbetrieb für Ihren Keller.
Sie müssen nicht selbst suchen und hinterhertelefonieren. Wir suchen aus unserem Netzwerk passende Abdichtungsbetriebe in Ihrer Region heraus und vermitteln Ihnen bis zu drei, die zu Ihrem Vorhaben passen. Für Sie entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten.
Keine zusätzlichen Kosten für Sie
Rückmeldung in der Regel am nächsten Werktag
Abdichtungsbetriebe aus Ihrer Region, die wir kennen
Ein Formular statt vieler Telefonate. Wir suchen die Abdichtungsbetriebe heraus, die zu Ihrem Vorhaben und Ihrem Ort passen.
Betriebe, die wir kennen
Wir arbeiten mit Betrieben aus Ihrer Region zusammen und bauen dieses Netzwerk laufend aus. Ihre Rückmeldung hilft uns, es immer besser zu machen.
Keine zusätzlichen Kosten
Die Betriebe bezahlen uns für die Vermittlung, nicht Sie. Ihr Angebot bekommen Sie direkt vom Betrieb.
Ein Ansprechpartner
Wir begleiten Ihre Anfrage vom ersten Kontakt, bis sich die Betriebe melden. Auch am Telefon: 0351 27 59 38 50
Kurz beantwortet
Eine Kellerabdichtung beginnt mit der Ursache: aufsteigende Feuchte, seitlich eindringendes Wasser oder Kondenswasser im Sommer. Außenabdichtungen kosten laut Kostenportalen oft 590–1.000 € je laufendem Meter Wand, Innenabdichtungen etwa 80–200 € je m², Horizontalsperren per Injektion etwa 100–300 € je Meter. Heimatprofi erklärt die Verfahren und vermittelt Ihnen kostenlos bis zu drei passende Betriebe aus Ihrer Region.
Warum ist mein Keller feucht?
Die häufigsten Ursachen sind Feuchtigkeit aus dem Erdreich durch fehlende oder defekte Abdichtung, kapillar aufsteigende Feuchte in Altbauwänden ohne Horizontalsperre und Kondenswasser, wenn warme Sommerluft an kalten Kellerwänden abkühlt.
Bevor ein Betrieb über Verfahren spricht, sollte klar sein, woher das Wasser kommt. Die drei Grundfälle verlangen völlig unterschiedliche Maßnahmen. Wer Kondenswasser mit einer teuren Außenabdichtung bekämpft, gibt viel Geld aus und hat danach denselben Stockfleck an der Wand.
Als grobe Orientierung nennen Kostenportale 590–1.000 € je laufendem Meter für eine Außenabdichtung mit Aufgraben, 80–200 € je m² für Innenabdichtungen und 100–300 € je laufendem Meter für eine Injektions-Horizontalsperre. Für eine umfassende Kellersanierung sollten Sie mindestens 15.000 € einplanen.
Kellerabdichtung: Orientierungswerte 2026
Maßnahme
Spanne
Einheit
Außenabdichtung mit Aufgraben
590–1.000 €
je laufender Meter Wand
Innenabdichtung
80–200 €
je m² Wandfläche
Horizontalsperre per Injektion
100–300 €
je laufender Meter
Sanierputz innen
75–101 €
je m²
Laboranalyse Feuchte und Salze
600–1.000 €
je Gutachten
Orientierungswerte ohne Gewähr, Stand 09/2026. Quellen: Schwäbisch Hall, Plan7Architekt, bausachverstaendige.info (siehe unten). Ein Angebot vor Ort ersetzen sie nicht.
Alle Spannen, Preistreiber und zwei Beispielrechnungen finden Sie auf der Seite Kosten der Kellerabdichtung.
Welche Verfahren zur Kellerabdichtung gibt es?
Grundsätzlich unterscheiden Fachleute die Abdichtung von außen, die Abdichtung von innen und die nachträgliche Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchte. Oft werden Verfahren kombiniert und durch Sanierputz ergänzt.
Keller von außen abdichten: Die Wand wird freigelegt, gereinigt und neu abgedichtet. Wirksam gegen seitlich eindringendes Wasser, aber mit Erdarbeiten verbunden.
Keller von innen abdichten: Dichtschlämmen, Sperrputze oder Injektionen auf der Raumseite. Sinnvoll, wenn außen nicht gegraben werden kann.
Horizontalsperre einbauen: Injektion, Mauersägeverfahren oder eingetriebene Edelstahlbleche stoppen aufsteigende Feuchte.
Keller trockenlegen: Das Gesamtpaket aus Ursachenbehebung, Trocknung, Sanierputz und richtiger Lüftung.
Maßgeblich für neue und nachträgliche Abdichtungen erdberührter Bauteile ist seit 2017 die DIN 18533. Sie unterscheidet unter anderem nach Wassereinwirkungsklassen, also danach, ob nur Bodenfeuchte ansteht oder drückendes Wasser.
Gibt es Förderung für die Kellerabdichtung?
Für die reine Abdichtung gegen Feuchtigkeit gibt es keine eigene Bundesförderung. Förderfähig über die BEG-Einzelmaßnahmen ist die Dämmung der Gebäudehülle, zum Beispiel Kellerdecke oder Bodenflächen, wenn die technischen Mindestanforderungen erfüllt sind.
Das BAFA fördert laut eigener Übersicht (Stand Juli 2026) Dämmmaßnahmen an Außenwänden, Dachflächen, Geschossdecken und Bodenflächen mit einem Grundfördersatz von 15 %. Wird eine Außenabdichtung mit einer Dämmung kombiniert, kann der Dämmanteil förderfähig sein. Mit den Arbeiten beginnen Sie erst nach der Antragstellung; den Vertrag mit dem Betrieb schließen Sie vorher unter der Bedingung der Förderzusage. Lassen Sie das vorab von einer Energieberatung prüfen.
Woran erkenne ich einen guten Betrieb für Kellerabdichtung?
Ein guter Betrieb klärt zuerst die Ursache, misst die Feuchte oder empfiehlt eine Analyse und erklärt im Angebot, welches Verfahren nach welcher Regel ausgeführt wird. Vorsicht bei Festpreisen am Telefon und bei Versprechen ohne Besichtigung.
Er besichtigt den Keller, bevor er ein Angebot schreibt, und fragt nach Baujahr, Grundwasser und Vorgeschichte.
Er misst die Feuchte oder empfiehlt bei unklarer Lage eine Laboranalyse von Feuchte und Salzgehalt.
Er nennt im Angebot Verfahren, Material, Mengen und die zugrunde liegende Regel, etwa DIN 18533.
Er erklärt, welche Trocknungszeit nötig ist und was Sie danach beim Lüften beachten müssen.
Er ist in der Handwerksrolle eingetragen. Wer Mauerwerk aufstemmt oder Wände unterfängt, braucht als Maurer- und Betonbauerbetrieb einen Meisterbrief oder eine gleichwertige Qualifikation.
Vorsicht bei Wundermitteln
Elektrophysikalische Geräte zur Mauerentfeuchtung sind umstritten. Nach dem Stand der Fachliteratur gibt es für solche Verfahren keinen langzeitbewährten Nachweis. Lassen Sie sich Nachweise zeigen, bevor Sie viel Geld investieren.
Häufige Fragen
Kann ich einen feuchten Keller selbst trockenlegen?
Kondenswasser im Sommer lässt sich oft selbst in den Griff bekommen, indem Sie nur in kühlen Nachtstunden lüften. Bei aufsteigender oder seitlich eindringender Feuchte helfen Anstriche von innen meist nicht dauerhaft. Hier sollte ein Fachbetrieb die Ursache klären.
Ist die Abdichtung von außen immer besser als von innen?
Von außen wird das Wasser dort gestoppt, wo es angreift, und das Mauerwerk trocknet. Innenabdichtungen sind günstiger und ohne Erdarbeiten möglich, das Mauerwerk bleibt aber feucht. Welche Lösung passt, hängt von Ursache, Zugänglichkeit und Nutzung des Kellers ab.
Wie lange dauert es, bis ein Keller trocken ist?
Die Arbeiten selbst dauern je nach Verfahren wenige Tage bis einige Wochen. Das Mauerwerk braucht danach oft mehrere Monate, bei dicken Wänden auch länger, um auszutrocknen. Sanierputze helfen, weil sie Salze aufnehmen und Feuchtigkeit nach außen abgeben.
Was kostet die Vermittlung über Heimatprofi?
Für Sie ist die Vermittlung kostenlos und unverbindlich. Die Betriebe melden sich dann direkt bei Ihnen. Sie entscheiden selbst, ob und mit welchem Betrieb Sie einen Auftrag vereinbaren.
Welche Unterlagen helfen dem Betrieb?
Hilfreich sind Fotos der feuchten Stellen, das ungefähre Baujahr, die Länge der betroffenen Wände und Angaben dazu, wann die Feuchte zunimmt, etwa nach Regen oder im Sommer. Vorhandene Pläne oder alte Gutachten beschleunigen die Einschätzung.
Hilft die Kellerabdichtung auch gegen Radon?
Eine fachgerechte Abdichtung von Bodenplatte, Wänden und Leitungsdurchführungen erschwert den Zutritt von Radon aus dem Baugrund. Das Strahlenschutzgesetz knüpft beim Neubau ausdrücklich an den Feuchteschutz nach den Regeln der Technik an. Ob Radon ein Thema ist, zeigt nur eine Messung über mehrere Monate.
Vermitteln Sie auch bei akutem Wasserschaden?
Nein. Bei Rohrbruch oder akut eindringendem Hochwasser wenden Sie sich an einen Notdienst und an Ihre Versicherung. Heimatprofi vermittelt Betriebe für die dauerhafte Abdichtung und Trockenlegung, wenn die akute Lage vorbei ist.
In welchen Regionen vermittelt Heimatprofi Betriebe?
Heimatprofi vermittelt Betriebe für Kellerabdichtung in Chemnitz, Zwickau, Plauen, Freiberg, Pirna, Meißen, Riesa, Bautzen, Görlitz und Cottbus samt Umland. Jede Standortseite erklärt die örtlichen Besonderheiten, etwa Radonvorsorgegebiete, Hochwasserlagen oder Altbergbau.
Die Region prägt das Kellerproblem. Im Erzgebirgsvorland und im Vogtland spielt Radon eine Rolle, entlang von Elbe, Mulde, Neiße, Spree und Weißer Elster das Hochwasser, in Freiberg und Zwickau die Folgen des Bergbaus. Hinzu kommen viele Gründerzeitbauten, deren Keller oft keine wirksame Horizontalsperre haben.
Sie beschreiben Ihr Kellerproblem im Formular, gern mit Fotos. Wir prüfen die Anfrage, melden uns in der Regel am nächsten Werktag und vermitteln Ihnen bis zu drei passende Betriebe aus Ihrer Region. Die Betriebe melden sich dann direkt bei Ihnen. Für Sie ist das kostenlos.
Anfrage stellen
Sie beschreiben Ihr Vorhaben im Formular. Das dauert etwa zwei Minuten, Fotos sind hilfreich, aber freiwillig.
Wir melden uns
In der Regel am nächsten Werktag, per Telefon oder E-Mail. Wir klären offene Fragen, damit die Betriebe ein passendes Angebot machen können.
Wir vermitteln
Wir wählen bis zu drei passende Abdichtungsbetriebe aus Ihrer Region aus, geben Ihre Anfrage an sie weiter und sagen Ihnen, wer sich meldet.
Der Betrieb meldet sich
Die Abdichtungsbetriebe melden sich direkt bei Ihnen. Den Auftrag vergeben Sie selbst, der Vertrag kommt nur zwischen Ihnen und dem Betrieb zustande.
Ein Formular statt vieler Telefonate. Wir melden uns, klären offene Fragen und vermitteln Ihnen bis zu drei passende Betriebe aus Ihrer Region. Für Sie ohne zusätzliche Kosten. Oder rufen Sie an: 0351 27 59 38 50