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Kellerabdichtung und Kellersanierung in Chemnitz

In Chemnitz treffen viele Gründerzeitkeller, Hochwasserlagen entlang von Chemnitz, Würschnitz und Zwönitz und Radonvorsorgegebiete im südlichen Umland aufeinander.

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Ihr Vorteil mit Heimatprofi

  • Sie müssen nicht suchen

    Ein Formular statt vieler Telefonate. Wir suchen die Abdichtungsbetriebe heraus, die zu Ihrem Vorhaben und Ihrem Ort passen.

  • Betriebe, die wir kennen

    Wir arbeiten mit Betrieben aus Ihrer Region zusammen und bauen dieses Netzwerk laufend aus. Ihre Rückmeldung hilft uns, es immer besser zu machen.

  • Keine zusätzlichen Kosten

    Die Betriebe bezahlen uns für die Vermittlung, nicht Sie. Ihr Angebot bekommen Sie direkt vom Betrieb.

  • Ein Ansprechpartner

    Wir begleiten Ihre Anfrage vom ersten Kontakt, bis sich die Betriebe melden. Auch am Telefon: 0351 27 59 38 50

Kurz beantwortet

Chemnitz selbst ist kein Radonvorsorgegebiet, mehrere Nachbargemeinden im Erzgebirgskreis und in Mittelsachsen aber schon. Viele Keller in Gründerzeitvierteln wie dem Kaßberg haben keine wirksame Horizontalsperre. Entlang von Chemnitz, Würschnitz und Zwönitz liefen 2002 und 2013 Keller voll. Heimatprofi vermittelt Ihnen bis zu drei passende Betriebe aus Chemnitz und Umgebung.

Warum sind Keller im Chemnitzer Altbau oft feucht?

Der Kaßberg gehört zu den größten Gründerzeit- und Jugendstilvierteln Deutschlands. Er entstand überwiegend zwischen 1870 und 1930 und steht seit 1991 als Denkmalschutzgebiet unter Schutz, mit rund 480 Einzeldenkmalen. Weitere Gründerzeitbauten prägen andere innenstadtnahe Stadtteile.

In Kellern dieser Zeit fehlt häufig eine wirksame Horizontalsperre, oder die damals verwendeten Materialien sind zersetzt. Typisch sind Feuchteränder und Salzausblühungen im unteren Wandbereich. Hier hilft eine nachträgliche Horizontalsperre mit Sanierputz. Bei Gebäuden im Denkmalschutzgebiet sollten Sie Eingriffe in Mauerwerk und Putz vorher mit der unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt abstimmen.

Welche Rolle spielt Hochwasser für Keller in Chemnitz?

Die Chemnitz überschritt 2002 mit 4,02 Metern ihre bisherige Rekordmarke von 3,80 Metern aus dem Jahr 1954, im Juni 2013 erreichte sie 3,85 Meter. Damals traten neben der Chemnitz auch Würschnitz und Zwönitz über die Ufer, Straßen und Keller in mehreren Stadtteilen wurden überflutet. Die Landestalsperrenverwaltung hat seitdem mehr als 25 Millionen Euro in Deiche, Ufermauern und Rückhaltebecken investiert.

Ob Ihr Haus an Chemnitz, Würschnitz oder Zwönitz im Überschwemmungsgebiet liegt, zeigen die Hochwasserkarten des Freistaats Sachsen. In Häusern nahe den Flussläufen ist bei Hochwasser auch steigendes Grundwasser ein Thema, dann drückt Wasser von unten. Dafür braucht es eine Abdichtung, die für drückendes Wasser ausgelegt ist, und eine Rückstausicherung.

Ist Radon in Chemnitz ein Thema?

Die Stadt Chemnitz ist kein Radonvorsorgegebiet. Südlich und östlich grenzen aber festgelegte Gemeinden an, etwa Burkhardtsdorf, Gornau, Amtsberg und Thalheim im Erzgebirgskreis sowie Flöha und Augustusburg in Mittelsachsen. Wer dort oder am Stadtrand Richtung Erzgebirge wohnt, sollte eine Messung erwägen.

Die Radonberatungsstelle des Freistaats Sachsen hat ihren Sitz in Chemnitz und berät kostenfrei. Wie Sie messen und was bei der Abdichtung hilft, lesen Sie im Ratgeber Radon im Keller.

Worauf kommt es bei Chemnitzer Kellern in Hanglage an?

Der Kaßberg liegt bis zu 30 Meter über dem Stadtzentrum. Solche Hanglagen gibt es in Chemnitz an vielen Stellen. Bei Häusern am Hang drückt Sicker- und Schichtenwasser vor allem gegen die bergseitige Kellerwand, während die talseitige Wand trocken bleiben kann. Dann reicht es oft, gezielt diese Seite von außen abzudichten und das Wasser über eine Drainage mit funktionierendem Ablauf abzuleiten. In den Tallagen an Chemnitz, Würschnitz und Zwönitz ist dagegen die Frage wichtiger, ob bei Hochwasser Grundwasser von unten drückt. Lassen Sie den Betrieb beide Fälle getrennt bewerten.

Was kostet es in Chemnitz?

Für Chemnitz gibt es keine eigene öffentliche Preisstatistik zur Kellerabdichtung. Orientierung geben die bundesweiten Spannen, etwa 100–300 € je laufendem Meter für eine Injektions-Horizontalsperre und 590–1.000 € je laufendem Meter für eine Außenabdichtung. Bei Gründerzeitkellern mit Bruchstein oder dicken Wänden liegt der Aufwand eher im oberen Bereich. Details unter Kosten.

Chemnitz und Umland im Überblick

Einwohner Chemnitz
247.252
Umland
Landkreis Mittelsachsen, Erzgebirgskreis und Landkreis Zwickau
Bundesland
Sachsen

Chemnitz liegt im Erzgebirgsbecken im Südwesten Sachsens am gleichnamigen Fluss Chemnitz. Das Stadtgebiet grenzt an den Landkreis Mittelsachsen, den Erzgebirgskreis und den Landkreis Zwickau. Die Innenstadt wurde 1945 bei Luftangriffen zu rund 80 % zerstört. Trotzdem stammt mehr als die Hälfte des heutigen Gebäudebestands aus der Zeit vor 1950. Der Kaßberg, überwiegend zwischen 1870 und 1930 bebaut, gilt als eines der größten Gründerzeit- und Jugendstilviertel Deutschlands und steht seit 1991 mit rund 480 Bauten als Ensemble unter Denkmalschutz. Im Süden entstand ab 1974 das Plattenbaugebiet Fritz Heckert mit zeitweise rund 31.000 Wohnungen, von denen zwischen 1998 und 2009 etwa 11.000 abgerissen wurden.

Wir vermitteln Abdichtungsbetriebe für Chemnitz und die umliegenden Orte, unter anderem Limbach-Oberfrohna, Hohenstein-Ernstthal, Flöha, Frankenberg/Sa., Burgstädt und Stollberg/Erzgeb.

Was Hausbesitzer in Chemnitz wissen sollten

  • Kaßberg: Denkmalschutz als Ensemble seit 1991; Änderungen an Fassaden, Fenstern oder Dächern dort vorab mit der Denkmalschutzbehörde klären.
  • Radon: Die Stadt Chemnitz ist kein Radonvorsorgegebiet, mehrere Umlandgemeinden aber schon, etwa Flöha, Augustusburg, Burkhardtsdorf und Thalheim/Erzgeb.
  • Hochwasser: Beim Hochwasser im Juni 2013 war Chemnitz erheblich betroffen. Aktuelle Pegel und Hochwasserinformationen veröffentlicht das Landeshochwasserzentrum Sachsen.

Welche Abdichtungsbetriebe kommen für Chemnitz infrage?

Für jede Anfrage wählen wir bis zu drei Abdichtungsbetriebe aus Chemnitz und Umgebung aus, die zu Ihrem Vorhaben passen. Alle arbeiten in der Region, und wir kennen sie. Wir sagen Ihnen, wer sich bei Ihnen meldet.

Worauf Sie beim Angebot achten können

Diese Punkte können Sie beim Betrieb direkt erfragen:

  • Eintragung in die Handwerksrolle, bei Arbeiten am Mauerwerk als Maurer- und Betonbauer (zulassungspflichtiges Handwerk nach Anlage A der Handwerksordnung) oder als Holz- und Bautenschützer
  • Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung
  • Diagnose vor dem Angebot: Besichtigung und Feuchtemessung, bei Bedarf Empfehlung einer Laboranalyse
  • Schriftliche Angebote mit Verfahren, Material, Mengen und Bezug auf DIN 18533 statt Pauschalen
  • Referenzen aus der Region, idealerweise im Altbau oder Denkmal
  • Keine elektrophysikalischen Wundermittel ohne belastbaren Wirknachweis

Fragen Sie ruhig, gute Betriebe beantworten das gern.

Fragen aus Chemnitz

Brauche ich für die Kellersanierung am Kaßberg eine Genehmigung?

Der Kaßberg ist Denkmalschutzgebiet. Eingriffe in Mauerwerk, Putz oder Fassade können genehmigungspflichtig sein. Klären Sie das vorab mit der unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Chemnitz.

Wo bekomme ich in Chemnitz eine Radonberatung?

Die Radonberatungsstelle des Freistaats Sachsen sitzt in Chemnitz und berät Bürger kostenfrei zu Radon, Messung und Schutzmaßnahmen. Sie erstellt keine Gutachten, gibt aber eine erste Einordnung.

Wie erfahre ich, ob mein Haus in Chemnitz hochwassergefährdet ist?

Die Hochwasserkarten des Freistaats Sachsen zeigen Überschwemmungsgebiete und Gefahrenbereiche an Chemnitz, Würschnitz, Zwönitz und weiteren Gewässern. Auch abseits davon können Starkregen und Rückstau Keller fluten.

Gibt es in Chemnitz Förderung für die Kellerabdichtung?

Eine städtische oder landesweite Förderung speziell für Kellerabdichtung ist uns nicht bekannt. Förderfähig kann über das BAFA die Dämmung von Bodenflächen oder Kellerdecken sein, wenn die Mindestanforderungen erfüllt sind.

Mehr für Chemnitz und die Nachbarregionen

Wir finden Ihre Abdichtungsbetriebe

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