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Kellerabdichtung in Freiberg

Freiberg ist die einzige unserer Städte, die selbst als Radonvorsorgegebiet festgelegt ist. Dazu kommen Keller aus dem Mittelalter und ein Untergrund, den der Bergbau seit dem Mittelalter geprägt hat.

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Ihr Vorteil mit Heimatprofi

  • Sie müssen nicht suchen

    Ein Formular statt vieler Telefonate. Wir suchen die Abdichtungsbetriebe heraus, die zu Ihrem Vorhaben und Ihrem Ort passen.

  • Betriebe, die wir kennen

    Wir arbeiten mit Betrieben aus Ihrer Region zusammen und bauen dieses Netzwerk laufend aus. Ihre Rückmeldung hilft uns, es immer besser zu machen.

  • Keine zusätzlichen Kosten

    Die Betriebe bezahlen uns für die Vermittlung, nicht Sie. Ihr Angebot bekommen Sie direkt vom Betrieb.

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    Wir begleiten Ihre Anfrage vom ersten Kontakt, bis sich die Betriebe melden. Auch am Telefon: 0351 27 59 38 50

Kurz beantwortet

Die Universitätsstadt Freiberg ist seit dem 31. Dezember 2020 Radonvorsorgegebiet, ebenso viele Nachbargemeinden in Mittelsachsen. Wer hier den Keller abdichtet, sollte Radonschutz gleich mitplanen. Viele Altstadtkeller reichen ins 13. und 14. Jahrhundert zurück, und alte Grubenbaue können unter Grundstücken liegen. Heimatprofi vermittelt Ihnen bis zu drei passende Betriebe aus der Region Freiberg.

Was bedeutet es, dass Freiberg Radonvorsorgegebiet ist?

Freiberg steht mit Brand-Erbisdorf, Halsbrücke, Oberschöna, Bobritzsch-Hilbersdorf, Großhartmannsdorf, Oederan und weiteren Gemeinden auf der Liste der 19 Radonvorsorgegebiete in Mittelsachsen. Für Neubauten gelten dort zusätzliche Anforderungen an den Radonschutz, an Arbeitsplätzen in Keller und Erdgeschoss ist eine Messung Pflicht.

Für bestehende Wohnhäuser gibt es keine Messpflicht. Eine Messung über mehrere Monate ist aber sinnvoll, bevor Sie in den Keller investieren. Für mehrere Gemeinden im Süden Mittelsachsens bietet der Freistaat ein eigenes kostenfreies Messprogramm an. Wird der Keller abgedichtet, sollten Boden, Wand-Boden-Fugen und Leitungsdurchführungen radondicht ausgeführt werden. Mehr im Ratgeber Radon im Keller.

Welche Rolle spielt der Altbergbau unter Freiberg?

Freiberg ist seit Jahrhunderten Zentrum des sächsischen Bergbaus, das Sächsische Oberbergamt hat hier bis heute seinen Sitz. Wie nah alte Grubenbaue an Häusern liegen können, zeigte 2021 ein Fund in der Himmelfahrtsgasse: Bei Kanalarbeiten stieß man auf einen unbekannten alten Schacht mit rund 18 Metern Tiefe, etwa 5 Meter von Wohnhäusern entfernt. Das Oberbergamt ließ ihn sichern und verfüllen.

Für die Kellersanierung heißt das: Risse, plötzliche Setzungen oder Wasser, das aus dem Boden kommt, sollten nicht nur als Abdichtungsfrage behandelt werden. Hinweise auf Hohlräume melden Sie dem Sächsischen Oberbergamt, das für die Gefahrenabwehr im Altbergbau zuständig ist.

Wie alt sind die Keller in der Freiberger Altstadt?

Die Kellergewölbe vieler Häuser in der historischen Altstadt stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Solche Bruchsteinkeller haben keine Horizontalsperre im heutigen Sinn und oft sehr dicke Wände. Eine Injektion ist dort aufwendiger als in Ziegelmauerwerk, und bei Denkmalen braucht es eine Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde. Sanierputze und richtiges Lüften sind in solchen Kellern oft wichtiger als eine vollständige Abdichtung.

Welche Messprogramme gibt es rund um Freiberg?

Der Freistaat Sachsen führt ein eigenes Programm „Radonmessungen in Gebäuden in Gebieten Mittelsachsens“ durch. Beteiligt sind Brand-Erbisdorf, Dorfchemnitz, Frauenstein, Lichtenberg/Erzgeb., Mulda/Sa., Neuhausen/Erzgeb., Rechenberg-Bienenmühle, Sayda und Weißenborn/Erzgeb. Die Messungen laufen zwölf Monate und sind kostenfrei, die Zahl der Geräte ist begrenzt. Für Häuser in der Stadt Freiberg kommt das allgemeine Programm für vollunterkellerte Massivhäuser in Frage. Liegen Messwerte vor, geben Sie diese bei Ihrer Anfrage an. Das hilft dem Betrieb, Abdichtung und Radonschutz zusammen zu planen.

Was kostet es in Freiberg?

Eine Freiberg-spezifische Preisstatistik gibt es nicht. Bundesweit liegen Injektions-Horizontalsperren bei etwa 100–300 € je laufendem Meter, in dicken Bruchsteinwänden eher im oberen Bereich. Eine Radonmessung kostet 30–50 € je Gerät. Mehr unter Kosten.

Freiberg und Landkreis im Überblick

Einwohner Freiberg
41.205
Landkreis
Landkreis Mittelsachsen
Einwohner Landkreis
rund 294.000
Bundesland
Sachsen

Freiberg liegt zwischen Dresden und Chemnitz am Nordabhang des Erzgebirges; die Freiberger Mulde fließt durch den Osten des Stadtgebiets. Die Stadt ist Sitz des Landkreises Mittelsachsen. Die Altstadt hat ihren mittelalterlichen Grundriss aus dem 12. und 13. Jahrhundert weitgehend bewahrt und ist Teil des UNESCO-Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Die Stadt zählt rund 1.500 Kulturdenkmale. Gründerzeitbebauung prägt vor allem die südlichen Stadtteile, in der DDR-Zeit entstanden die Wohngebiete Wasserberg und Seilerberg. Rund 800 Jahre Bergbau, der 1969 endete, haben zahlreiche Halden und frühere Bergbauanlagen im Stadtgebiet hinterlassen.

Wir vermitteln Abdichtungsbetriebe für Freiberg und die umliegenden Orte, unter anderem Brand-Erbisdorf, Oederan, Halsbrücke, Großschirma, Hainichen und Flöha.

Was Hausbesitzer in Freiberg wissen sollten

  • Radon: Das gesamte Stadtgebiet von Freiberg ist seit dem 31.12.2020 Radonvorsorgegebiet. Wer neu baut, muss erhöhte bauliche Maßnahmen gegen eindringendes Radon aus dem Baugrund treffen.
  • Denkmalschutz: Die untere Denkmalschutzbehörde sitzt bei der Stadt selbst; die Stadt rät, sie vor Bauarbeiten an Kulturdenkmalen früh einzubeziehen.
  • Bergbaufolgen: Altbergbau und Halden gehören zum Stadtbild; bei Bauvorhaben kann eine Auskunft zum Altbergbau sinnvoll sein.

Welche Abdichtungsbetriebe kommen für Freiberg infrage?

Für jede Anfrage wählen wir bis zu drei Abdichtungsbetriebe aus Freiberg und Umgebung aus, die zu Ihrem Vorhaben passen. Alle arbeiten in der Region, und wir kennen sie. Wir sagen Ihnen, wer sich bei Ihnen meldet.

Worauf Sie beim Angebot achten können

Diese Punkte können Sie beim Betrieb direkt erfragen:

  • Eintragung in die Handwerksrolle, bei Arbeiten am Mauerwerk als Maurer- und Betonbauer (zulassungspflichtiges Handwerk nach Anlage A der Handwerksordnung) oder als Holz- und Bautenschützer
  • Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung
  • Diagnose vor dem Angebot: Besichtigung und Feuchtemessung, bei Bedarf Empfehlung einer Laboranalyse
  • Schriftliche Angebote mit Verfahren, Material, Mengen und Bezug auf DIN 18533 statt Pauschalen
  • Referenzen aus der Region, idealerweise im Altbau oder Denkmal
  • Keine elektrophysikalischen Wundermittel ohne belastbaren Wirknachweis

Fragen Sie ruhig, gute Betriebe beantworten das gern.

Fragen aus Freiberg

Ist Freiberg ein Radonvorsorgegebiet?

Ja. Die Universitätsstadt Freiberg ist seit dem 31. Dezember 2020 per Allgemeinverfügung als Radonvorsorgegebiet festgelegt, ebenso viele Nachbargemeinden in Mittelsachsen. Für Neubauten und Arbeitsplätze gelten besondere Pflichten.

Muss ich in Freiberg Radon in meinem Wohnhaus messen?

Eine Pflicht für bestehende Wohnhäuser gibt es nicht. Wegen der Lage im Vorsorgegebiet ist eine Messung aber empfehlenswert, vor allem wenn Sie den Keller sanieren oder Kellerräume bewohnen.

An wen wende ich mich bei Verdacht auf alten Bergbau unter dem Haus?

Zuständig ist das Sächsische Oberbergamt mit Sitz in Freiberg. Es ist für die Gefahrenabwehr im Altbergbau zuständig und prüft Hinweise auf Hohlräume.

Lohnt sich eine Außenabdichtung bei einem mittelalterlichen Gewölbekeller?

Oft nicht, weil die Wände schwer zugänglich sind und an Nachbarhäuser grenzen. Häufiger helfen Horizontalsperre, Sanierputz und kontrolliertes Lüften. Welche Lösung passt, zeigt eine Diagnose vor Ort.

Mehr für Freiberg und die Nachbarregionen

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